Alexander Schwab Landesgeschäftsführer der Vereinigung freischaffender Architekten Deutschland - Landesgruppe Bayern

Keine Zusammenrechnung der Auftragswerte der Planungsdienstleistungen zur Ermittlung des Schwellenwerts in der neuen VgV

Redaktion Archiv

Am Dienstag, 5.1.2015 fand die inzwischen 3. Verbändeanhörung zur Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinie in nationales, bzw. deutsches Recht im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) statt. Das besonders wichtige und erfreuliche Ergebnis gerade für die kleinen und mittleren Büros finden Sie in der Überschrift. Konzentriert konnte mit den Vertretern des BMWi und des BMUB Punkt für Punkt des Entwurfs der neuen Vergabeverordnung (VgV) durchgearbeitet werden.

Während von den Architekten immer wieder betont wurde, dass bei den Vergabekriterien unbedingt die Qualität vor der Quantität (Jahresumsatz, Mitarbeiterzahl, Größe und Zahl der Referenzen) berücksichtigt werden muss – und deshalb auch der Planungswettbewerb das beste Auswahlkriterium sei – , erklärte der Sitzungsleiter,  Herr Dr. Sohlbach vom BMWi, dass Länder und Kommunen hier mehr Spielraum bei den Vergabeverfahren reklamierten.

Eine sehr gute Zusammenfassung der Ergebnisse der Sitzung finden Sie in der folgenden Mitgliederinformation des AHO:

Viele Grüße

Alexander Schwab
Dipl.Ing. Architekt und Stadtplaner VfA

Mitgliederinformation des AHO (PDF)