Die Rolle der Architektenverbände in der ByAK seit 1975

Redaktion Archiv

Ähnlich wie der Deutsche Bundestag ist auch die Bayerische Architektenkammer nach einem parlamentarischen System strukturiert. Dementsprechend laufen die Wahlen der ByAK in Form einer Listenwahl. Anders, als bei den politischen Parteien finanzieren sich die Architektenverbände ausschließlich über eigene Einnahmen. Es gibt keine finanzielle Unterstützung der Verbände durch die Architektenkammer.

Jedes Mitglied der Architektenkammer kann eine Wahlvorschlagsliste mit 125 Namen einreichen, das entspricht der aktuellen Anzahl der Sitze der Vertreterversammlung. Die Einverständniserklärung der aufgeführten Kandidaten ist eine Voraussetzung und der Vorschlag muss von weiteren 15 Kammermitgliedern unterzeichnet werden.

Im Laufe der Jahre haben sich einige Listen etabliert, die sich nicht nur um einzelne Verbände oder Interessengruppen, sondern auch um Tätigkeitsfelder bilden. Diese sind beispielsweise freischaffend, angestellt oder beamtet.

Die Grafik zeigt vereinfacht die Entwicklung der gültigen Stimmen für die benannten Listen (Quelle: querplan).

grafik-gueltige-stimmen

Ergänzend lässt sich dem folgendem Schaubild entnehmen, wie sich die Wahlbeteiligung seit 1971 entwickelt. In den vergangenen 40 Jahren ist die absolute Anzahl der Wählenden (gelb) im Verhältnis zu den Wahlberechtigten (grau) zurückgegangen.

 

Kammerwahlen zwischen 1971-2011

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